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Alles was Sie über Burnout wissen sollten Alles was Sie über Burnout wissen sollten

Ausgebrannt? Burnout ist heilbar!Die erste Adresse bei Burnout liefert viele Antworten zum Thema "Burnout":

Desweiteren haben Sie auch die Möglichkeit Fragen zum Thema "Burnout" zu stellen.

2012-01-25 10:54

Burnout bei Lehrern Burnout bei Lehrern

Menschen, die in sozialen Berufen arbeiten, sind ganz besonders Burnout-gefährdet. Neben Arbeitnehmern in Pflegeberufen sind unter anderem auch Lehrer signifikant häufig betroffen.

Wer tagtäglich den Ansprüchen und Vorstellungen von Kindern, Eltern, Kollegen und Direktoren gerecht werden und neben den Schulstunden zuhause die Unterrichtsvorbereitung und Korrekturarbeiten erledigen muss, kann ganz schön in Zeitdruck geraten. Auch in den Ferien liegen Lehrer entgegen der landläufigen Meinung nicht auf der faulen Haut, sondern sind häufig in schulische Organisationsaufgaben und Fortbildungen eingebunden. Vor allem Junglehrer kommen dadurch meist auf deutlich weniger Urlaubstage als ein durchschnittlicher Arbeitnehmer.

Weiterhin räumt das Schulsystem Lehrern nur wenig Freiraum für das Eingehen auf individuelle Interessen und Bedürfnisse der Schüler ein, sondern zielt eher darauf ab, einem mehr oder minder starren Lehrplan zu folgen. Idealisten sind demnach fehl am Platze. Wer sich dennoch engagiert, muss damit rechnen, dass seine Bemühungen nicht anerkannt werden oder sogar auf negative Resonanz stoßen.

Darüber hinaus haben sich die elterlichen Erziehungsmaßnahmen und damit die intellektuellen und sozialen Voraussetzungen der Kinder und Jugendlichen verändert. In vielen Fällen sind Eltern alleinerziehend und berufstätig, sodass die Erziehungsarbeit an die Schule übergeht. Die Zeiten sind deutlich härter geworden, was die pädagogische Auseinandersetzung betrifft.

Dennoch sind trotz schlechter Arbeitsbedingungen und Stress in der Schule nicht alle Lehrerinnen und Lehrer vom Burnout bedroht. Laut aktuellen Erhebungen macht fast einem Drittel aller Lehrer der Beruf auch nach mehreren Jahren noch Spaß. Knackpunkt ist demnach vor allem der persönlich Umgang mit den Belastungsfaktoren. Auch bei Lehrern ist das Burnout-Syndrom ein Phänomen, das mit den spezifischen Reaktionsmechanismen gekoppelt.

2012-01-25 10:54

Mütter im Burnout - Stressfalle Familie Mütter im Burnout - Stressfalle Familie

Menschen in sozialen Berufen sind besonders burnoutgefährdet. Selten denkt man dabei jedoch an Hausfrauen und Mütter. Doch auch sie können am Burnout erkranken.

Ein besonders hohes Risiko tragen berufstätige und alleinerziehende Mütter, die den Spagat zwischen Job und Kindererziehung schaffen müssen. Diese Frauen sind weniger Mütter als denn vielmehr "Familienmanagerinnen". Vor allem die Perfektionistinnen unter ihnen, die dazu neigen, sich an anderen Eltern messen, können rasch an den Rand der Verzweiflung geraten, wenn neben der Arbeit im Haushalt, dem Stress im Job und den Ansprüchen der Kinder auch an Sonn- und Feiertagen keine freie Minute mehr bleibt.

Experten schätzen, dass über zehn Prozent aller Krankheitsstände bei Frauen psychische Ursachen haben und jede fünfte Mutter von Burnout betroffen ist. Viele zögern, sich Hilfe zu holen. Erst wenn körperliche Symptome wie Herzrasen, andauernde Kopfschmerzen und Schlafstörungen einsetzen, verstehen sie, dass es an der Zeit ist, den Lebensstil zu ändern.

Doch das ist nicht immer einfach, da in der modernen Gesellschaft häufig die entsprechenden unterstützenden Strukturen fehlen. Nicht immer wohnen Familienmitglieder vor Ort. Die Betreuung durch Oma und Opa oder andere Verwandte entfällt dadurch. Getrennt lebende Eltern müssen sich in Zeit- und Erziehungsfragen genau abstimmen. Die Öffnungszeiten von Krippen oder Kitas sind für Eltern, die als Schichtarbeiter tätig sind, bisweilen unvorteilhaft. Auf diese Weise kann ein Vollzeitjob regelrecht zur Zerreißprobe werden.

Psychologen raten burnoutgefährdeten Müttern (Tipps für Angehörige), sich die eigene Schwäche einzugestehen und Unterstützung einzufordern. Auch wenn es bisweilen schwierig ist, lassen sich Aufgaben umverteilen und Arbeitsabläufe optimieren. Zudem ist es wichtig, sich Pausen im Alltag zu gönnen und Dinge wiederzuentdecken, die einem selbst tatsächlich Spaß machen. Nicht zuletzt gilt es, sich nicht alles so zu Herzen zu nehmen und in der Erziehung auch mal fünf gerade sein zu lassen

2012-01-16 15:13

Eigendiagnose bei Burnout: Selbsttest für eine erste Einschätzung Eigendiagnose bei Burnout: Selbsttest für eine erste Einschätzung

Ist mein Stresslevel wirklich so hoch oder bin ich einfach nur weniger belastbar als andere? Stehe ich tatsächlich unter Druck oder habe ich eher positiven Stress? Wann muss ich mich zurücknehmen, um keinen Burnout zu erleiden? Diese und ähnliche Fragen bewegen zahlreiche Arbeitnehmer in Deutschland und Europa.
Ein Selbsttest kann in diesem Fall einen ersten objektiven Eindruck vermitteln und die Entscheidung erleichtern, ob man ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen sollte oder vielleicht nur wieder einmal ein paar Tage Urlaub benötigt. Einen Selbsttest finden Sie hier: Burnout-Test.
Selbsttests
arbeiten in der Regel mit einem Punktesystem. Abgefragt werden verschiedene mögliche Stressfaktoren mit unterschiedlicher Stressintensität. Dabei kann es sich um persönliche Schicksalsschläge wie den Tod eines Familienmitglieds, Jobverlust oder eine schwere Erkrankung handeln, aber auch um an sich erfreuliche Veränderungen wie Heirat, die Geburt eines Kindes oder großer beruflicher Erfolg. Weitere relevante Aspekte sind Symptome wie beispielsweise anhaltende Müdigkeit, depressive Verstimmungen, Magen-Darm-Beschwerden, Rückenschmerzen und Schlafprobleme. Wichtig ist, bei der Beantwortung der Fragen so ehrlich wie möglich zu sein.
Nach Auswertung der Angaben bekommen die Teilnehmer ein Ergebnis mitgeteilt. Es enthält neben der Einschätzung der persönlichen Problematik meist auch Tipps zum Umgang mit der augenblicklichen Situation im jeweiligen beruflichen und privaten Umfeld. Je differenzierter der Test arbeitet, je mehr Aspekte er berücksichtigt und je individueller die Antwortmöglichkeiten sind, desto genauer ist eine Einschätzung des persönlichen Burnout-Risikos möglich.
Doch Vorsicht: Selbsttests ersetzen niemals einen Arztbesuch. Wer sich nicht direkt an einen Psychologen wenden möchte, kann sich auch zunächst dem Hausarzt anvertrauen. Dank der hohen medialen Präsenz des Themas Burnout können heutzutage auch Allgemeinmediziner die entsprechenden Schritte in die Wege leiten und gegebenenfalls eine Überweisung zu einem Psychotherapeuten veranlassen.

2012-01-09 14:55

Das Geschäft mit dem Burnout-Syndrom Das Geschäft mit dem Burnout-Syndrom

Wer unter dem Burnout-Syndrom leidet, ist bei einem Arzt oder Psychotherapeuten an der richtigen Adresse, sollte man meinen. Doch inzwischen erobert das Phänomen Burnout sämtliche Märkte und sorgt für Millionen Euro Umsatz.

Während noch vor wenigen Jahren Rückenprobleme das Volksleiden Nummer eins bei den Krankenmeldungen waren, hält sich nach Hochrechnungen der Krankenkassen rund ein Viertel bis ein Drittel der Bevölkerung für ausgebrannt. Dagegen muss etwas getan werden, finden nicht nur Ärzte und Kurkliniken. So haben beispielsweise Versicherungen das Geschäft mit dem Burnout erkannt und werben nun teils aufdringlich für Berufsunfähigkeitspolicen. Weiterhin werden zahllose Coachings zur Burnout-Prävention angeboten. Mit Honoraren von 2000 bis 3000 Euro für ein Tagesseminar sind sie vor allem auf Fachkräfte und Angehörige der Führungsebenen zugeschnitten - das heißt auf die Menschen, die über die entsprechenden finanziellen Ressourcen verfügen und weniger auf diejenigen, die diese Angebote tatsächlich benötigen würden - wie beispielsweise Kranken- oder Altenpfleger.

Auch Reiseveranstalter haben den Bedarf entdeckt und Wellness-Trips und Selbstfindungsreisen in ihr Programm aufgenommen. Das mag einen ruhigen Urlaub ermöglichen, dem echten Burnout-Patienten helfen solche Angebote allerdings wenig. Am meisten nutzen sie dem, der daran verdient. Ähnlich verhält es sich mit beinahe schon kuriosen Freizeitangeboten wie beispielsweise Anti-Burnout-Tango-Kursen.

Auf diese Weise wird Burnout kommerzialisiert, bevor das Leiden überhaupt zu Genüge erforscht werden kann. Denn wer tatsächlich an einem Burn-Out erkrankt ist, braucht keine Meditationskurse auf La Palma. Damit gilt wie so oft: Was populär ist, ist nicht zwangsweise sinnvoll oder gesundheitsfördernd. Burnout-Patienten sollten daher zuerst medizinische Hilfe in Anspruch nehmen und sich nicht vorschnell für überteuerte Kursangebote ohne nachweisbaren Nutzen entscheiden.

2012-01-06 20:09

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