Burnout TOP 10 
- Was ist dagegen KEIN Burnout-Syndrom?
- Was ist ein Burnout-Syndrom?
- Burnout in Partnerschaften
- Welche Symptome kennzeichnen das Burnout Syndrom?
- Burnout und Stress
- Burnout Risikogruppen
- Burnout und Depression
- Burnout Prävention (Übersicht)
- Burnout und Beruf
- Wie bemerke ich erste Warnzeichen bei mir selbst?
Neue Artikel 
- Tipps für Angehörige (2010-05-08 00:22)
- Tipps für den Arbeitgeber (2010-05-07 23:18)
- Tipps für Betroffene (2010-05-03 00:03)
- Verhaltenstherapie (2010-04-28 13:43)
- Psychotherapie und Medikamente (2010-04-28 13:42)
Quicklinks
Burnout News 
Willkommen bei Burnout.info! 
Diese Webseite liefert viele Antworten zum Thema "Burnout":
- Was ist ein Burnout-Syndrom?
- Was ist dagegen KEIN Burnout-Syndrom?
- Burnout–Prävention - Wann ist es zuviel?
- Was können die Ursachen für ein Burnout sein?
- Wie bemerke ich erste Warnzeichen bei mir selbst?
- Welche Symptome kennzeichnen das Burnout Syndrom?
- Wie kann ich als Führungskraft in meinem Bereich vorbeugen?
Desweiteren haben Sie auch die Möglichkeit Fragen zum Thema "Burnout" zu stellen.
Wenn nichts mehr geht...Burnout bei Müttern 
In den letzten Jahren kommen verstärkt Mütter in die Psychotherapeutische Praxis, die buchstäblich ausgebrannt sind. Zu den ausgeprägten sozialen, emotionalen und körperlichen Symptomen kommen noch ausgeprägte Schuldgefühle: sich nicht genügend um das Kind kümmern zu können, den Haushalt nicht mehr zu schaffen, sich selbst zu vernachlässigen. Oft folgen Streitereien mit dem Partner, der nicht versteht, was zuhause los ist.
Müdigkeit, ein gewisses Maß an sozialem Rückzug, das Gefühl nichts mehr auf die Reihe zu kriegen sind Begleiterscheinungen vieler junger Mütter. Kommt noch ein Gefühl der Hilflosigkeit dazu, depressive Symptome, Fluchtgedanken („ich setz mich ins Auto und komm nie wieder“) und ein verstärktes Gefühl der Leere kann fast sicher von einem Burnout Syndrom gesprochen werden.
Burnout und das Bild der strahlenden Mutter, die den Kinderwagen im Park herum schiebt passen in der Öffentlichkeit nicht recht zusammen. Die Umgebung reagiert oft mit Verständnislosigkeit oder gar Vorwürfen – leider kommen solche Vorwürfe auch „aus eigenen Reihen“, also von Frauen, die es zwar gut meinen, aber trotzdem nicht hilfreich sind.
Leidet eine Mutter am Burnout Syndrom ist es wichtig, den Partner in die Therapie mit einzubeziehen: es ist wichtig, dass er um die Krankheit Bescheid weiß. Gemeinsam können Strategien entwickelt werden, die Mutter einerseits zu entlasten, und andererseits den starken Leistungsdruck und Perfektionismus, den die Betroffenen oft sich selbst gegenüber ausüben, zu mindern. Erfahrungsgemäß braucht die Betroffene erst einmal eine Phase des absoluten „Nichts“ – Zeitunglesen kann schon zu viel sein. Vergleichbar mit einem Glas, wo nur der Boden mit Wasser bedeckt ist. Langsam kann die Betroffene dann lernen, Kontakt zu ihren eigenen Ressourcen zu bekommen, aus denen sie dann die Kraft für ihre Genesung schöpfen kann. Falls Medikamente genommen werden müssen, informieren Sie den Arzt, wenn Sie stillen – er kann Ihnen stillfreundliche Medikamente verschreiben: ein Abstillen muss nicht sein (und verstärkt die Schuldproblematik!).
Neue Auswege aus dem Burnout 
Das Burnout-Syndrom ist tückisch: Es entwickelt sich wie ein schleichender Abwärtssog, bis eines Tages die körperliche, geistige und seelische Kraft der Patienten vollkommen aufgebraucht ist. Vielen Betroffenen gelingt es dabei lange Zeit, ihr soziales Umfeld darüber hinwegzutäuschen, wie schlecht ihnen wirklich geht. So bleiben Freunde, Angehörige und Kollegen ahnungslos und können nicht eingreifen. Vor allem bei männlichen Burnout-Patienten liegt die Hemmschwelle, Hilfe in Anspruch zu nehmen, hoch. Viele von ihnen leiden zu dem Zeitpunkt, an dem sie sich in Therapie begeben, schon viele Monate unter schweren psychischen und psychosomatischen Beschwerden.
Die Anforderung an die behandelnden Ärzte und Psychiater ist hoch. Den Patienten muss zum einen so schnell wie möglich geholfen werden. Andererseits gilt es, die komplexen Ursachen zu analysieren und aufzuarbeiten. Inzwischen wurde erkannt, dass eine wirkungsvolle Behandlung auf mehreren Ebenen gleichzeitig ansetzen muss. Moderne therapeutische Konzepte vereinen daher unterschiedliche Aspekte. Sie umfassen zunächst die psychologische und medikamentöse Behandlung von akuten Depressionen und Ängsten und leisten rasche Krisenhilfe. Zugleich berücksichtigen sie aber auch physische Probleme wie Schlafstörungen, Rücken- und Verdauungsbeschwerden oder eine Überreizung des vegetativen Nervensystems. Ferner muss manchmal zusätzlich gegen eine Suchtmittelabhängigkeit (häufig: Schlaf- und Beruhigungsmedikamente) angekämpft werden.
Im Zentrum der Behandlung steht im Allgemeinen die individuelle Identitätskrise. Dabei gilt es,
enttäuschte Erwartungen und verfehlte Ziele zu verarbeiten. Eine tiefenpsychologische Analyse kann helfen, Überzeugungen und Lebenseinstellungen auf den Grund zu gehen und das zerstörte Selbstwertgefühl kognitiv zu korrigieren. Verhaltenstherapeutische Elemente unterstützen den Patienten, sein Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen und aktiv zu gestalten.
Am effizientesten ist die ganzheitliche Behandlung in einer Klinik, wo sich Experten unterschiedlicher Fachgebiete um die Patienten kümmern. Mittlerweile unterstützen sogar einige gesetzliche Krankenkassen einen solchen Kuraufenthalt.
Derzeit stehen 437 Artikel im Burnoutportal für Sie bereit
