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Hilfreiche Tipps bei Burnout Hilfreiche Tipps bei Burnout

Das Burnout Syndrom beschreibt einen Zustand totaler emotionaler Erschöpfung, häufig einhergehend mit psychosomatischen Beschwerden wie Magen-Darm-Problemen, Kopf- und Rückenschmerzen. Betroffen sind vor allem Menschen, die mit viel Ehrgeiz an berufliche und private Herausforderungen herangehen und dabei an äußeren Umständen wie beispielsweise mangelnder Anerkennung sowie den eigenen allzu großen Erwartungen scheitern. Durch ein stetig gesteigertes Engagement versuchen sie, den Anforderungen dennoch gerecht zu werden, während das seelische und oftmals auch körperliche Bedürfnis nach Ruhe und Erholung dauerhaft ausblendet wird. Langfristig führt dieses Verhalten zu Gereiztheit, Schlafstörungen, Zynismus, Depressionen und sogar Selbstmordabsichten.

Folgende Ratschläge können vor allem bei einem beginnenden Burnout Syndrom hilfreich sein:

  1. In der Akutsituation brauchen Sie umgehend eine Pause. Buchen Sie für mindestens zwei Wochen einen Urlaub an einem Ort, an dem Sie möglichst ungestört und für Kollegen unerreichbar sind. Am besten geeignet sind zum Beispiel ein Strandurlaub oder Ferien in den Bergen.
  2. Strukturieren Sie Ihren beruflichen Alltag um. Beschränken Sie sich bei der Erfüllung Ihrer Aufgaben auf das Wesentliche und lernen Sie, Dinge zu delegieren. Unterbinden Sie permanente Erreichbarkeit. Schalten Sie nach Feierabend das Handy aus.
  3. Nehmen Sie sich Zeit für Freunde und Familie. Am besten planen Sie einen festen Tag pro Woche für gemeinsame Aktivitäten ein.
  4. Suchen Sie sich einen körperlichen Ausgleich zum hektischen Alltag. Stressabbauend wirken Ausdauersport, Yoga sowie Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Muskelentspannung nach Jacobson.
  5. Auch im größten Stress muss es Zeit für kleine Pausen geben. Eignen Sie sich dabei Rituale an. Setzen Sie sich aufrecht hin, atmen Sie tief durch und entspannen Sie nach und nach jeden Muskel Ihres Körpers.
  6. Sorgen Sie für gesunde und nährstoffreiche Mahlzeiten. Wer unter Stress steht, sollte besonders auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin C, den B-Vitaminen sowie Magnesium achten.

Spätestens bei Depressionen oder Selbstmordgedanken sollten Sie jedoch dringend professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

2010-03-05 20:56

Stress und Burnout Stress und Burnout

Nach einem langen anstrengenden Tag erschöpft zu sein ist etwas dass jeder von uns kennt. Wer aber an einem Burnout leidet, der ist nicht nur kurzzeitig erschöpft. Wem auch ein Urlaub oder ein langes Wochenende nicht hilft wieder zu Kräften zu kommen, der sollte sich darüber Gedanken machen ob der nicht zu jenen gehört die „ausgebrannt“ sind. Laut einer neuen Studie der Europäischen Beobachtungsstelle für berufsbedingte Risiken in Bilbao aus dem Jahr 2008, leidet fast jeder vierte EU Bürger unter beruflichem Stress. Dieser kann im schlimmsten Fall zu einem Burnout führen. Das Problem bei solchen Menschen ist, dass sie schwer nein sagen können. So laden sich die Betroffenen immer mehr auf, als sie bewältigen können. Das führt zu innerem Druck und zu schlechtem Gewissen, dabei merken sie nicht mehr dass sie selbst es sind, die sich diesen Stress antun. Laut dieser Studie fürchten 59% der Arbeitnehmer ihre Stelle zu verlieren. Die Bereitschaft sich für den Job zu verausgaben nimmt immer mehr zu. Je unsicherer die wirtschaftliche Lage im Zuge der Finanz und Wirtschaftskrise wird, umso eher ist man bereit alles zu geben um den Arbeitsplatz zu erhalten. Es gibt bei Ärzten und Psychologen Fragebögen mit deren Hilfe jeder selbst testen kann ob er gefährdet ist oder nicht. Dabei ist es wichtig sich selbst gegenüber ehrlich zu sein und nichts herunter zu spielen. Wer an sich Symptome wie Schlaflosigkeit oder dauernde Erschöpfung beobachtet der sollte sich im eigenen Interesse eine Auszeit gönnen. Denn wenn es erst einmal zu einem Zusammenbruch oder gar zu einem Herzinfarkt gekommen ist dann ist der Weg zurück in den normalen Alltag sehr langwierig.
2010-01-16 00:51

Burnout-Syndrom Burnout-Syndrom

Das Burnout Syndrom ist eine Krankheit die es scheinbar erst seit ein paar Jahren  gibt, wobei das „ausgebrannt sein“ einen Zustand der geistigen oder körperlichen Erschöpfung beschreibt. Der Betroffene fühlt sich ausgelaugt und permanent überfordert, dies ist das Ergebnis von dauerhaftem negativem Stress. In der modernen Leistungsgesellschaft wird jedem sehr viel abverlangt und die Angst um die Karriere oder den Job äußert sich immer häufiger in diesem Leiden. Auch der sich selbst auferlegte Druck alles richtig zu machen und auf der Karriereleiter möglichst weit nach oben zu steigen, fördert die Erschöpfung zusätzlich noch. Dabei fühlt sich derjenige missmutig oder chronisch erschöpft, viele leiden an Schlaflosigkeit oder zumindest an Einschlaf oder Durchschlaf Störungen. Dies kann zu einem weiteren Leistungsabfall führen und der Teufelskreis schließt sich. Der innere Druck nimmt weiter zu, wobei jedoch versucht wird nach außen hin den Schein zu wahren und keine Schwäche sichtbar werden zu lassen. Viele die nicht auf die Zeichen ihres Körpers und ihrer Psyche hören entwickeln irgendwann eine Depression und das führt nicht selten zu einem Zusammenbruch. Erst dann wenden sie sich an einen Arzt oder an einen Therapeuten. Dann reicht es aber nicht aus nur die körperlichen Symptome zu behandeln, denn diese sind ja nur der sichtbare Ausdruck der seelischen Zustände. Vielmehr sollte eine Veränderung der inneren Einstellung und des Verhaltens angestrebt werden. Dies erfordert Geduld und die Bereitschaft auf die Signale zu hören die unser Innerstes aussendet. Dabei sind Techniken zur Entspannung wie Yoga oder autogenes Training sehr hilfreich, denn nur eine dauerhafte Änderung der Lebensweise kann verhindern dass es wieder zu so einem Zustand kommt.
2010-01-16 00:50

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