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ID #1004

Burnout und Stress

Es ist erwiesen, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Stress und dem Burnout-Syndrom gibt. Man teilt Stress in drei Phasen ein, worauf wir allerdings nicht näher eingehen möchten, da jeder Mensch mit einer Stresssituation verschieden gut oder schlecht klar kommt.

Es muss nicht immer heißen, dass Stress negativ ist. Je nachdem kann er auch leistungssteigernd sein. Wichtig ist nur, dass immer genügend Erholungsphasen vorhanden sind. Treten jedoch Schlafstörungen auf, so kann dies auch schon ein Anfangssymptom eines Burnout-Syndroms sein.

Gerät ein Mensch in einen Dauerstress, so sind die Erholungsphasen zwischen den einzelnen Stresssituationen entweder so gering oder überhaupt nicht mehr gegeben.

In diesen Situationen trägt der Organismus folgendes Leid:

  • Magen- Darm Erkrankungen
  • Ständig erhöhte Konzentrationen einzelner Nebennierenhormone
  • Konzentrations- und Lernschwierigkeiten
  • Herz- und Kreislaufkrankheiten
  • Herabgesetzte Sexualfunktion
  • Beeinträchtigte Funktion der Thymusdrüse
  • Erhöhtes Risiko an Krebs zu erkranken


All dies verursachen die sogenannten Stressoren. Man unterscheidet die Objektiven Stressoren, die seelischen und sozialen Stressoren und die Subjektiven Stressoren.

Nachfolgend zählen wir Ihnen einige Beispiele zu jeder Stressoren – Art auf:

Objektive Stressoren:

  • Hunger und Durst
  • Krankheiten und Operationen
  • Verletzungen
  • Verbrennungen
  • Hitze und Kälte
  • Unterkühlung
  • Überforderung und Unterforderung
  • Lärm
  • Ständige Langeweile
  • Schlafentzug
  • Einsamkeit
  • Intensives Licht
  • Schlechte Arbeits- und Lebensbedingungen
  • Bedürfnisse, die nicht erfüllt werden können


Seelische und soziale Stressoren:

  • Rollenanforderungen oder Rollenkonflikte
  • Unsicherheit
  • Konflikte zwischen Familie und Karriere
  • Ängste
  • Übermotivierung
  • Unklare Kompetenzen im Beruf
  • Steile Karriere


Subjektive Stressoren:

  • Ärger
  • Negatives Denken
  • Falsches bewerten von Situationen
  • Zu hohe Erwartungen an sich selbst
  • Ängste
  • Hineinsteigern in Situationen
  • Ungeduld
  • Konkurrenzdenken
  • Enttäuschungen
  • Antipathie gegenüber anderen Menschen
  • Zeit -  und Leistungsdruck, auch von sich selbst ausgeübt


In einer Burnout-Therapie wird der Stress natürlich mitbehandelt. Schließlich kann es eine Ursache der Erkrankung sein.

© burnout.info

Burnout Tags: Allgemeines, FAQ

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Letzte Änderung des Artikels: 2010-04-11 16:53
FachautorIn: MedUni Redaktion
Revision: 1.3

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