Das Burnout Syndrom ist eine Krankheit die es scheinbar erst seit ein paar Jahren gibt, wobei das „ausgebrannt sein“ einen Zustand der geistigen oder körperlichen Erschöpfung beschreibt.
Der Betroffene fühlt sich ausgelaugt und permanent überfordert, dies ist das Ergebnis von dauerhaftem negativem Stress.
In der modernen Leistungsgesellschaft wird jedem sehr viel abverlangt
und die Angst um die Karriere oder den Job äußert sich immer häufiger
in diesem Leiden. Auch der sich selbst auferlegte Druck alles richtig
zu machen und auf der Karriereleiter möglichst weit nach oben zu
steigen, fördert die Erschöpfung zusätzlich noch.
Dabei fühlt sich derjenige missmutig oder chronisch erschöpft, viele leiden an Schlaflosigkeit
oder zumindest an Einschlaf oder Durchschlaf Störungen. Dies kann zu
einem weiteren Leistungsabfall führen und der Teufelskreis schließt
sich. Der innere Druck nimmt weiter zu, wobei jedoch versucht wird nach
außen hin den Schein zu wahren und keine Schwäche sichtbar werden zu
lassen.
Viele die nicht auf die Zeichen ihres Körpers und ihrer Psyche hören entwickeln irgendwann eine Depression und das führt nicht selten zu einem Zusammenbruch. Erst dann wenden sie sich an einen Arzt oder an einen Therapeuten.
Dann reicht es aber nicht aus nur die körperlichen Symptome
zu behandeln, denn diese sind ja nur der sichtbare Ausdruck der
seelischen Zustände. Vielmehr sollte eine Veränderung der inneren
Einstellung und des Verhaltens angestrebt werden. Dies erfordert Geduld
und die Bereitschaft auf die Signale zu hören die unser Innerstes
aussendet. Dabei sind Techniken zur Entspannung wie Yoga oder autogenes
Training sehr hilfreich, denn nur eine dauerhafte Änderung der
Lebensweise kann verhindern dass es wieder zu so einem Zustand kommt.
Letzte Änderung der FAQ: 2010-01-16 00:50
Verfasser: MedUni
Kommentieren nicht möglich