Nach einem langen anstrengenden Tag erschöpft zu sein ist etwas dass jeder von uns kennt. Wer aber an einem Burnout leidet, der ist nicht nur kurzzeitig erschöpft.
Wem auch ein Urlaub oder ein langes Wochenende nicht hilft wieder zu
Kräften zu kommen, der sollte sich darüber Gedanken machen ob der nicht
zu jenen gehört die „ausgebrannt“ sind.
Laut einer neuen Studie der Europäischen Beobachtungsstelle für
berufsbedingte Risiken in Bilbao aus dem Jahr 2008, leidet fast jeder
vierte EU Bürger unter beruflichem Stress. Dieser kann im schlimmsten Fall zu einem Burnout führen.
Das Problem bei solchen Menschen ist, dass sie schwer nein sagen
können. So laden sich die Betroffenen immer mehr auf, als sie
bewältigen können. Das führt zu innerem Druck und zu schlechtem
Gewissen, dabei merken sie nicht mehr dass sie selbst es sind, die sich
diesen Stress
antun. Laut dieser Studie fürchten 59% der Arbeitnehmer ihre Stelle zu
verlieren. Die Bereitschaft sich für den Job zu verausgaben nimmt immer
mehr zu. Je unsicherer die wirtschaftliche Lage im Zuge der Finanz und
Wirtschaftskrise wird, umso eher ist man bereit alles zu geben um den
Arbeitsplatz zu erhalten.
Es gibt bei Ärzten und Psychologen Fragebögen mit deren Hilfe jeder
selbst testen kann ob er gefährdet ist oder nicht. Dabei ist es wichtig
sich selbst gegenüber ehrlich zu sein und nichts herunter zu spielen.
Wer an sich Symptome wie Schlaflosigkeit oder dauernde Erschöpfung beobachtet der sollte sich im eigenen Interesse eine Auszeit gönnen.
Denn wenn es erst einmal zu einem Zusammenbruch oder gar zu einem
Herzinfarkt gekommen ist dann ist der Weg zurück in den normalen Alltag
sehr langwierig.
Letzte Änderung der FAQ: 2010-01-16 00:51
Verfasser: MedUni
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