Burnout und Stress

Es ist erwiesen, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Stress und dem Burnout-Syndrom gibt. Man teilt Stress in drei Phasen ein, worauf wir allerdings nicht näher eingehen möchten, da jeder Mensch mit einer Stresssituation verschieden gut oder schlecht umgehen kann.

Es bedeutet nicht, dass sich Stress immer negativ auswirkt. Er kann sich auch motivierend und leistungssteigernd auswirken, solange genügend Erholungsphasen vorhanden sind. Treten jedoch Schlafstörungen auf und ist Erholung kaum mehr möglich, so kann dies auch schon ein Anfangssymptom eines Burnout-Syndroms sein.

Gerät ein Mensch in einen Dauerstress, so sind die Erholungsphasen zwischen den einzelnen Stresssituationen entweder so gering oder überhaupt nicht mehr gegeben.

In diesen Situationen treten folgende körperliche Symptome auf:

  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • Ständig erhöhte Konzentrationen einzelner Nebennierenhormone
  • Konzentrations- und Lernschwierigkeiten
  • Herz- und Kreislaufkrankheiten
  • Herabgesetzte Sexualfunktion
  • Beeinträchtigte Funktion der Thymusdrüse

Man unterscheidet als stressauslösende Faktoren (Stressoren ) die objektiven Stressoren, die seelischen, sozialen und subjektiven Stressoren.

Einige Bespiele für:

Objektive Stressoren:

  • Hunger und Durst
  • Krankheiten und Operationen
  • Verletzungen
  • Verbrennungen
  • Hitze und Kälte
  • Unterkühlung
  • Überforderung und Unterforderung
  • Lärm
  • Ständige Langeweile
  • Schlafentzug
  • Einsamkeit
  • Intensives Licht
  • Schlechte Arbeits- und Lebensbedingungen
  • Bedürfnisse, die nicht erfüllt werden können

Seelische und soziale Stressoren:

  • Rollenanforderungen oder Rollenkonflikte
  • Unsicherheit
  • Konflikte zwischen Familie und Karriere
  • Ängste
  • Übermotivierung
  • Unklare Kompetenzen im Beruf
  • Berufliche Überforderung

Subjektive Stressoren:

  • Ärger
  • Negatives Denken
  • Falsches bewerten von Situationen
  • Zu hohe Erwartungen an sich selbst
  • Ängste
  • Hineinsteigern in Situationen
  • Ungeduld
  • Konkurrenzdenken
  • Enttäuschungen
  • Antipathie gegenüber anderen Menschen
  • Von sch selbst ausgeübter Zeit- und Leistungsdruck

In einer Burnout-Therapie wird darauf Wert gelegt, dass der Stresspegel reduziert wird, denn er kann Ursache der Erkrankung sein.

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