Achtsamkeit am Arbeitsplatz mit Meditation

Meditation am Arbeitsplatz? Ist das realistisch? – Mithilfe von kurzen Pausen zwischendurch ist es ein Kinderspiel, Stress am Arbeitsplatz abzubauen und gleichzeitig effizienter zu arbeiten. Meditation, Atemübungen und die richtige Ernährung gehören ebenso dazu.

Achtsamkeit am Arbeitsplatz mit Meditation

Meditation gegen Burnout

Achtsamkeit am Arbeitsplatz mit Meditation – Fotolia: © contrastwerkstatt

Burnout ist nicht nur die Folge von beruflichem Leistungsdruck und Überlastung. Auch die Forderung nach ständiger Flexibilität in sämtlichen Lebensbereichen, die Einsamkeit durch Vermassung in sozialen Netzwerken und das Zerbrechen traditioneller sozialer Strukturen wie Familien können Burnout begünstigen. Fest steht: Der Mensch ist nur begrenzt anpassungsfähig.

Ein Ziel im Alltag muss daher sein, Stress- und Unsicherheitsfaktoren zu reduzieren und für mentalen Ausgleich zu sorgen. Denn Stress steigert nicht nur das Burnout-Risiko, sondern kann zudem die Blutgefäße verengen, Entzündungen fördern und das Immunsystem schwächen.

Mit Meditaiton präventiv gegen Burnout

Eine Möglichkeit, Burnout vorzubeugen oder auch die Therapie bei Burnout zu unterstützen, ist Meditation und ist in verschiedenen Religionen begründet. Sie stammt aus fernöstlichen Glaubensrichtungen, die nach Erleuchtung und Weisheit streben. Yoga, eine besondere Art der Meditation, stammt aus dem Hinduismus. Aber auch Christentum, Judentum und Islam praktizieren bestimmte Geistesübungen, um Verbundenheit mit Gott zu erlange: Gebet, Tanz, Atemtechniken und andere Rituale.



Inzwischen haben Mediziner herausgefunden, dass die Geistesübungen tatsächlich physiologische Parameter verändern, zum Beispiel den Blutdruck senken. Das heißt, Patienten können ihre Symptome durch Meditationen selbstständig beeinflussen. Nachgewiesen sind außerdem positive Ergebnisse bei chronischen Schmerzen, Krebs, koronaren Herzerkrankungen und chronischen psychischen Störungen. Studien beweisen, dass die jahrelange Übung in der Meditation die Lebensqualität steigert, während körperliche wie auch seelische Beschwerden deutlich abnehmen.

Dafür gibt es sogar eine wissenschaftliche Begründung: Bestimmte Achtsamkeitsmeditationen können dazu beitragen, das Angstzentrum im Gehirn zu verkleinern. Die Folge: Das Stressempfinden und die Neigung zum Grübeln werden reduziert, während das Empathie-Empfinden gestärkt wird. Alles in allem fühlen sich die Patienten wohler und entwickeln einen wertschätzenden, lebensbejahenden und ressourcenstärkenden Lebensstil.

Nicht nur für Burnout-Patienten, sondern auch für Menschen, die unter einer Angststörung, dem Borderline-Syndrom oder Depressionen leiden, kann Meditation sinnvoll sein. Fragen Sie hierzu einen Arzt Ihres Vertrauens.

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