Raus aus dem Hamsterrad!

Lange Zeit wurde Burnout nicht ernst genommen. Das war ein Problem vor allem für Betroffene, denn wer frühe Symptome nicht als Warnsignale erkennt, landet in einem Hamsterrad. Frühzeitig erkannt kann der Teufelskreis unterbrochen werden. Heute sind die Belastungen, die das Krankheitsbild mit sich bringt, mehr und mehr Teil des öffentlichen Diskurses. Das macht es leichter, die ersten Warnzeichen zu erkennen und Burnout-Prävention zu betreiben.

RAUS (!) aus dem Hamsterrad!



Die ersten Symptome

Raus aus dem Hamsterrad!

Raus aus dem Hamsterrad! – Fotolia – Urheber: Pixel

In der ersten Phase des Burnout-Syndroms sprechen Betroffene häufig von einer inneren Unruhe und berichten, dass sie nach Feierabend nur schwer oder gar nicht abschalten können. Entspannung bleibt aus. Sie erholen sich nicht richtig und sind in der Folge weniger leistungsfähig. Bevor Hyperaktivität, Rastlosigkeit, Schlafmangel und eine erhöhte Infektionsgefahr durch Abgeschlagenheit dazu kommen, können die Leidtragenden präventiv Maßnahmen ergreifen. Im Folgenden Tipps, die ganz einfach in jedem Alltag umgesetzt werden können und als Burnout-Prävention sehr wirkungsvoll sind.

Bewegung ohne Leistungsvorgaben

Regelmäßige Bewegung ist wichtig, um gesund und fit zu bleiben. Ein Spaziergang in der Mittagspause, das Auto etwas entfernt abstellen oder ein paar Bushaltestellen zu früh aussteigen: Das sind einfache Methoden, Bewegung in den Alltag einzubauen. Dabei spielt es keine Rolle, in welcher Zeit Sie eine bestimmte Entfernung zurücklegen. Leistungsvorgaben gibt es schon genug im Job.

Schlafen hilft

Nur eine halbe Stunde Schlaf mehr pro Tag oder Nacht kann wahre Wunder bewirken. Wer tagsüber keine Zeit für ein Mittagsschläfchen freimachen kann, der geht abends eine halbe Stunde früher zu Bett. Halten Sie sich ein paar Wochen an diese Regel, dann werden Sie merken, dass Sie sich ausgeschlafener fühlen.

Rituale und Zeit zu zweit

In einer Beziehung, in der beide berufstätig und ehrgeizig sind, bleibt oft wenig Zeit für Zweisamkeit. Körperliche Nähe, ein gemeinsames Essen oder ein Ausflug geben Kraft und machen Spaß. Legen Sie einen Tag in der Woche fest, an dem Sie nur Zeit für sich bzw. Ihren Partner haben. Das tut der Seele und der Partnerschaft gut. Rituale helfen, konsequent am Ball zu bleiben.

Stressmanagement: Tipps zur Entspannung im Büro

Schließlich können Sie auch im Büro einiges dafür tun, präventiv gegen Burnout vorzugehen. Stressmanagement heißt das Stichwort! Sagen Sie auch einmal „Nein“ zu Kollegen, strukturieren Sie Ihre Arbeitszeit logisch und prüfen Sie, ob Ihr Terminkalender Sie überlastet.

Stressfrei mit Hilfe von Coaching

Stress ist inzwischen mehr als ein Modewort geworden. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat Stress zur größten Gefahr für unsere Gesundheit (!) für das 21. Jahrhundert erklärt. Zu viele Informationen, ständige Erreichbarkeit, Termindruck, Überforderung, aber auch Unterforderung sorgen darfür, dass wir aus dem Lot, aus unserer Mitte geraten. Zuviel Stress, bzw. chronischer macht gefährdet unsere Gesundheit. Fakt ist aber auch: Wir können den Stress nicht komplett aus seinem Leben verbannen. Coaching setzt genau hier an und unterstützt Sie nachhalting in Punkto Stressmanagement. Damit gelingt es die für Sie richtige Balance zu finden und halten.

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