Wissen macht glücklich! Warum Fortbildungen vor Burnout schützen können

Die rasante technologische Entwicklung und die allgemeine Beschleunigung des Lebens bewirkt, dass Wissen schneller veraltet als je zuvor. Wer wirklich up to date bleiben will, kann ganz schön in Stress geraten. Gleichzeitig steigen die Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt stetig und setzen immer mehr Knowhow voraus. Wirklich „ausgelernt“ zu haben – das gab es vielleicht noch vor 30 Jahren. Heute ist das undenkbar.

Die aktuelle Studie „Schöne neue Lernwelt? Berufliche Weiterbildung im Wandel“ der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW), zu der bundesweit 1005 Erwerbstätige befragt wurden, zeigt, dass sich fast jeder Zweite unter Druck gesetzt fühlt, wenn es um das Thema Weiterbildung im Job geht. Elf Prozent fühlen sich sogar sehr häufig oder häufig überfordert, wenn der Arbeitgeber erwartet, sich stets auf dem neuesten Stand zu halten.

Die meisten Arbeitnehmer haben den Trend und die Bedeutung von Lernen jedoch klar erkannt: 74 Prozent der Befragten rechnen damit, dass Fortbildung im Job in zehn Jahren noch wichtiger sein wird als heute. 56 Prozent sagen, dass Weiterbildung in ihrem derzeitigen Beruf unentbehrlich sei. Weitere 32 Prozent halten Weiterbildung wenigstens für hilfreich. Die Studie zeigte zudem, dass Menschen mit einem höheren Bildungsabschluss aufgeschlossener für Fortbildungen sind: 66 Prozent der Befragten mit Abitur oder Studium schätzen Fortbildung als zwingend erforderlich ein. Dies glaubten hingegen nur 44 Prozent der Studienteilnehmer mit Hauptschul- oder mittlerem Abschluss.

Um mehr Arbeitnehmer vom lebenslangen Lernen zu überzeugen und echte Benefits für den individuellen Job zu erzielen, sei das Lernen in kleinen Schritten und positive Lernerfahrungen wichtig, so die Forschungsleiter. Gefragt seien individuelle Lernkonzepte, die vorhandenes Wissen konstruktiv und kontinuierlich aufbauen. Nur wer sich auf die persönlichen Stärken konzentrieren und ohne Druck lernen darf, ist in der Lage, seine Fähigkeiten voll zu entfalten und diese gewinnbringend im Arbeitsalltag einzusetzen.

Jetzt bewerten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.