Burnout – Was Arbeitgeber tun können

Arbeitgeber und Unternehmen spielen eine zentrale Rolle bei der Vermeidung eines Burnout-Syndroms, denn ein Burnout ist nicht nur ein Problem des einzelnen Menschen, sondern auch des Umfeldes, in dem der Mensch lebt und arbeitet. Dieser Artikel möchte Führungskräften Denkanstöße geben, um das Ausbrennen ihrer Mitarbeiter zu verhindern.

Warum sollten Arbeitgeber beim Thema Burnout aktiv werden?
Fehlzeiten wegen psychischer Erkrankungen nehmen seit einigen Jahren immer weiter zu. Daraus entstehen zum einen große wirtschaftliche Schäden für Unternehmen, zum anderen aber auch massive gesundheitliche Nachteile für die Betroffenen. Unternehmer sind daher dazu aufgerufen, Verantwortung für den Erhalt der Arbeitskraft ihrer Mitarbeiter zu übernehmen. Führungskräfte besitzen die Entscheidungsgewalt in ihrem Betrieb. Sie tragen daher besondere Verantwortung dafür, Arbeitsbedingungen zu schaffen, unter denen sich Mitarbeiter wohlfühlen. Folgende Tipps können dabei helfen, das Risiko für ein Burnout-Syndrom innerhalb des Unternehmens gering zu halten.

[adsenseyu1]Warnsignale beachten
Ein Burnout entsteht nicht von heute auf morgen, sondern entwickelt sich über längere Zeit. Meist lassen sich schon relativ früh erste Symptome, wie Motivationsverlust oder zunehmende Flüchtigkeitsfehler, erkennen. Strukturelle Ursachen, wie anhaltende Überlastung, betreffen häufig sogar mehr als einen Mitarbeiter. Ist beispielsweise das Arbeitsaufkommen einer ganzen Abteilung zu hoch, ist die Führungsebene gefragt, entsprechende Veränderungen zu veranlassen.

Klare Ziele setzen
Nur wer weiß, was er erreichen will, kann seinen Erfolg messen. Teams brauchen daher feste Zieldefinitionen anhand derer sich der Einsatz von Ressourcen planen und Ergebnisse überprüfen lassen. Darüber hinaus gibt eine gesunde Mischung aus kurzfristigen Etappenzielen sowie langfristigen Zielsetzungen der täglichen Arbeit Sinn, bietet Erfolgserlebnisse und schafft Zufriedenheit.

Wertschätzung zeigen
Alle Menschen brauchen Anerkennung und Bestätigung. Dazu zählt auch, dass sich Mitarbeiter ernstgenommen und geachtet fühlen. Hören Sie Ihren Mitarbeitern daher zu und bieten Sie ihnen Möglichkeiten, sich einzubringen. Signalisieren Sie den einzelnen Teammitgliedern, dass Sie ihre individuellen Leistungen anerkennen und eröffnen Sie möglichst Entwicklungsperspektiven für den Einzelnen.

Freude bei der Arbeit
Vielen Chefs legen viel Wert darauf, dass sich ihre Mitarbeiter auf ihre Aufgaben konzentrieren und sich nicht ablenken lassen. Dennoch ist es wichtig, auch Raum für Freude zu lassen. Ein Team, das sich gut versteht und miteinander lachen kann, wird erfolgreicher zusammenarbeiten. Darüber hinaus entspannt ein herzliches Lachen und reduziert Stress. Späße, die sich regelmäßig gegen Mitarbeiter richten, sollten jedoch konsequent unterbunden werden.

Starke Teams bilden
Zusammenhalt ist auch am Arbeitsplatz wichtig. Natürlich können Kollegen nicht immer Freunde werden. Aber ein respektvoller Umgang und ein auf das Arbeitsergebnis ausgerichteter Teamgeist, sollten das Mindestmaß sein. Führungskräfte stehen daher in der Verantwortung, Mobbing keinen Raum in ihrem Team zu geben.

Erholung ermöglichen
Vielen Unternehmern fällt es sehr schwer, zu erkennen, dass Mitarbeiter dem Unternehmen nur dann dauerhaft zur Verfügung stehen werden, wenn sie genügend Erholung erhalten. Dazu zählen nicht nur Urlaubstage, sondern auch ein pünktlicher Feierabend, planbare Arbeits- und geregelte Pausenzeiten.

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