So entkommen Vielbeschäftigte der Burnout-Falle

Müdigkeit, chronische Erschöpfung und psychosomatische Beschwerden sind Symptome des Burnout-Syndroms. Es beschreibt einen Zustand innerer Leere und seelischer Verausgabung. Für die körperlichen Krankheitsanzeichen wird dabei meist keine organische Ursache gefunden. Die Auslöser für ein Burnout können vielfältig sein. Meist sind es mehrere (Alltags-)Faktoren, die zusammenwirken und dazu führen, dass die Patienten immer tiefer in die Spirale von Verzweiflung und Selbstentfremdung hineingeraten.

Dennoch kann jeder etwas dafür tun, dass es soweit nicht kommt. Liegt noch kein ausgeprägtes Burnout vor, kann man unter Umständen mit ganz einfachen Verhaltensmaßnahmen präventiv gegen das Erschöpfungssyndrom vorgehen:

Auf den Tagesrhythmus achten!
Burnout-Gefährdete sollten auf ihren „inneren Rhythmus“ achten. Das Tageshoch eignet sich am besten für die schwierige und unangenehme Arbeit. In den Tiefs ist Zeit für Routineaufgaben. So lässt sich die Produktivität steigern, ohne dass man allzu viel Kraft und Energie aufwenden muss. Dabei gilt es, die drei „Rhythmussünden“ zu vermeiden: zu hohen Kaffee- und Cola-Konsum, Non-Stop-Arbeit oder zwei Abende in Folge viel zu spät zu Bett zu gehen.

Pausen machen!
Regelmäßiges Pausieren ist das A und O. Pausen entspannen und sorgen für objektivierende Distanz. Dabei klärt, ordnet und speichert das Gehirn das zuvor Aufgenommene. Die besten Ideen kommen meist in den ruhigen Momenten! Auch ein Nickerchen – heutzutage „Power-Nap“ genannt – kann dabei nicht schaden. Schon Churchill wusste, dass man so aus einem Tag eineinhalb Tage machen kann.

Dinge überschlafen!
Schwierige Aufgaben lösen sich meist nicht sofort. Die Arbeit überschlafen bringt hingegen produktivere Lösungen. So lassen sich auch Flüchtigkeitsfehler vermeiden. Vorher keine unüberlegten Zusagen machen!

Positive vibrations!
Gute Stimmung macht die Arbeit leichter. Zehn Minuten Bewegung zwischendurch, eine Entspannungsübung, eine kleine Plauderei mit Kollegen – schon entsteht wieder neuer Elan. Wichtig ist zudem, bei komplizierten Aufgaben die optimistische Haltung nicht in negativen Denkmustern zu verlieren. Schwarze Gedanken sind Krafträuber.

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