Burnout-Hilfe auf vier Pfoten

Vom morgens bis spät abends  in der Tretmühle: Viele Arbeitnehmer kommen am Abend vollkommen gestresst nach Hause, leiden unter Kopfschmerzen und können schlecht ein- oder durchschlafen. Zeit für Freunde, Sport und Freizeitaktivitäten? Phasenweise Fehlanzeige. Doch wem dauerhaft ein Ausgleich fehlt, der läuft Gefahr, ein Burnout-Syndrom zu entwickeln.

Im Sinne einer Burnout-Prävention können Haustiere wahre Wunder bewirken. Zwar machen diese auch Arbeit. Dennoch ist ihre Anwesenheit gerade für psychisch weniger stabile Menschen sehr wertvoll, denn die putzigen Fell- und Federträger tun der Seele gut: Die Katze, die sich um die Beine schmiegt, der Hund, der spielen will, die Wellensittiche, die fröhlich tschilpen – all das lässt Ärger, Sorgen und den hektischen Berufsalltag für einen Moment in die Ferne rücken. Dass die Beschäftigung mit Haustieren beim Stressabbau enorm hilfreich sein kann, ist sogar medizinisch erwiesen. So stellten Wissenschaftler fest, dass sich der Herzschlag verlangsamt, wenn man ein Tier streichelt. Weiterhin zeigte sich, dass Tierbesitzer in der Regel niedrigeren Blutdruck sowie einen weniger hohen Cholesterinspiegel aufweisen. Davon abgesehen erkranken sie seltener an Depressionen als Menschen ohne Tier.

Einige Vierbeiner sorgen zudem für Bewegung. Hundebesitzer beispielsweise haben Gassi-Pflicht – ganz egal ob es regnet, stürmt oder schneit.  Die regelmäßigen Spaziergänge bringen den Kreislauf in Schwung und stärken das Immunsystem – und auch die Unterhaltung mit anderen Hundbesitzern kann bisweilen eine willkommene Abwechslung sein und von den Alltagsproblemen ablenken. Davon abgesehen kann auch das Tier selbst ein Ansprechpartner sein. Anders als bei Kollegen oder Freunden muss dabei niemand befürchten, dass kleine Geheimnisse die Runde machen. Insbesondere Haustiere, die am Leben der Menschen lebhaft Anteil nehmen, können treue Freunde sein und das Gefühl vermitteln, bedingungslos geliebt zu werden.

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