Burnout-Therapie: Neurofeedback

Erschöpft, überlastet, unkonzentriert. So fühlen sich viele Burnout-Patienten. Neurofeedback (EEG-Feedback), eine neue und innovative Therapiemethode kann ihnen jedoch unkompliziert und ohne Nebenwirkungen dabei helfen, die eigene Hirnaktivität besser zu regulieren.

Burnout-Therapie: Neurofeedback

Burnout-Therapie: Neurofeedback

Was ist Neurofeedback?

Neurofeedback ist eine spezielle Form des sogenannten Biofeedbacks. Alle Biofeedback-Verfahren haben gemeinsam, dass sie dem Patienten Vorgänge in seinem Körper sichtbar machen, die er sonst nicht bewusst wahrnehmen kann. So werden beim Neurofeedback elektrische  Gehirnstromkurven, auch EEG-Wellen genannt, mithilfe eines Computers in Echtzeit dargestellt. Der Patient kann sein Gehirn bei der Arbeit betrachten und Veränderungen seiner Gehirnströme beobachten. Neurofeedback ist also ein Biofeedback des Gehirns.

Was bewirkt das Neurofeedback?




Neurofeedback hilft dem Patienten dabei, eine bewusstere Steuerung seiner eigenen Gehirnaktivität, wie Aufmerksamkeit, Anspannung und Entspannung, zu erlernen. Dies passiert, indem der Patient immer dann belohnt wird, wenn er die gewünschte Hirnaktivität zeigt. Das Computerprogramm des Neurofeedback-Gerätes gibt innerhalb von wenigen Sekunden eine Rückmeldung, wenn beispielsweise die Konzentration des Patienten nachlässt. Dies kann durch ein einfaches Lichtsignal oder zum Beispiel mithilfe eines Filmes passieren. Das Stoppen des Filmes meldet dem Patienten in diesem Fall seine mangelhafte Konzentration und fordert ihn zur Korrektur auf.

Hat das Neurofeedback Nebenwirkungen?

Das Neurofeedback-Verfahren hat bei korrekter Anwendung keine Nebenwirkungen. Allerdings muss der Patient sich motiviert einbringen und sich an die Anweisungen des Therapeuten halten, um keine unerwünschten Verhaltensweisen zu trainieren.

Wie hilft Neurofeedback einem Burnout-Patienten?

Beim EEG-Feedback handelt es sich um eine innovative Therapieform, die bei unterschiedlichen physischen und psychischen Störungen und Krankheiten eingesetzt werden kann. Beispielsweise profitieren Patienten mit AD(H)S oder Schlafstörungen genauso von diesem Training wie auch Personen, die unter einer Angststörung oder Depressionen leiden. Auch Burnout-Patienten kann das Neurofeedback dabei helfen, sich selbst zu helfen. Sie können beispielsweise aus  Erschöpfungszuständen und (Arbeits-) Blockaden herausfinden, indem sie Schritt für Schritt wieder   erlernen, Phasen längerer Konzentration aufrecht zu erhalten. Neurofeedback verhilft außerdem zu Entspannung und kann den Abbau von Ängsten fördern. Viele Patienten, die auch mit Depressionen zu kämpfen haben, reduzieren zudem nach einiger Zeit des Trainings ihre Antidepressiva deutlich, da sie erlernt haben, aktiv Einfluss auf ihre Gehirnwellen und ihre Stimmungslage zu nehmen.

Tipp: Haben Sie Fragen zum Thema Neurofeedback? Unsere Experten helfen Ihnen gerne!

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