Hilfreiche Tipps bei Burnout

Das Burnout-Syndrom beschreibt einen Zustand totaler emotionaler Erschöpfung, häufig einhergehend mit psychosomatischen Beschwerden wie Magen-Darm-Problemen, Kopf- und Rückenschmerzen. Betroffen sind vor allem Menschen, die mit viel Ehrgeiz an berufliche und private Herausforderungen herangehen und dabei an äußeren Umständen wie beispielsweise mangelnder Anerkennung sowie den eigenen allzu großen Erwartungen scheitern. Durch ein stetig gesteigertes Engagement versuchen sie, den Anforderungen dennoch gerecht zu werden, während das seelische und oftmals auch körperliche Bedürfnis nach Ruhe und Erholung dauerhaft ausblendet wird. Langfristig führt dieses Verhalten zu Gereiztheit, Schlafstörungen, Zynismus, Depressionen und sogar Selbstmordabsichten.

Folgende Ratschläge können vor allem bei einem beginnenden Burnout Syndrom hilfreich sein:

  • In der Akutsituation brauchen Sie umgehend eine Pause. Buchen Sie für mindestens zwei Wochen einen Urlaub an einem Ort, an dem Sie möglichst ungestört und für Kollegen unerreichbar sind. Am besten geeignet sind zum Beispiel ein Strandurlaub oder Ferien in den Bergen.
  • Strukturieren Sie Ihren beruflichen Alltag um. Beschränken Sie sich bei der Erfüllung Ihrer Aufgaben auf das Wesentliche und lernen Sie, Dinge zu delegieren. Unterbinden Sie permanente Erreichbarkeit. Schalten Sie nach Feierabend das Handy aus.
  • Nehmen Sie sich Zeit für Freunde und Familie. Am besten planen Sie einen festen Tag pro Woche für gemeinsame Aktivitäten ein.
  • Suchen Sie sich einen körperlichen Ausgleich zum hektischen Alltag. Stressabbauend wirken Ausdauersport, Yoga sowie Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Muskelentspannung nach Jacobson.
  • Auch im größten Stress muss es Zeit für kleine Pausen geben. Eignen Sie sich dabei Rituale an. Setzen Sie sich aufrecht hin, atmen Sie tief durch und entspannen Sie nach und nach jeden Muskel Ihres Körpers.
  • Sorgen Sie für gesunde und nährstoffreiche Mahlzeiten. Wer unter Stress steht, sollte besonders auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin C, den B-Vitaminen sowie Magnesium achten.

Spätestens bei Depressionen oder Selbstmordgedanken sollten Sie jedoch dringend professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

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