Burnout: Vitamin D kann gute Laune fördern

Eine ausgewogene und bewusste Ernährung ist bei drohendem Burnout sehr wichtig. Sie sorgt dafür, dass der Körper die notwendige Energie und Nährstoffe erhält, um den Belastungen besser standzuhalten.

Burnout-Kandidaten, die unter depressiven Verstimmungen leiden, können unter Umständen von einer Vitamin D-reichen Ernährung profitieren. Obwohl ein Vitamin D-Mangel nicht ursächlich für eine Depression sei, kann ein stabiler Spiegel auch die Laune heben.

Vitamin D wird zu einem Teil über die Nahrung aufgenommen. Einen anderen Teil stellt der Körper selbst mithilfe von Sonnenlicht her. Ein Erwachsener benötigt etwa 20 Mikrogramm täglich. Dieser Bedarf ist über Lebensmittel nur schwer zu decken. Nur rund zwei bis vier Mikrogramm Vitamin D pro Tag nimmt ein Erwachsener durchschnittlich über die Nahrung auf. Auch die Tatsache, dass die meisten Menschen ihre Tage berufsbedingt in Gebäuden anstatt an der frischen Luft verbringen, trägt dazu bei, dass viele von uns mit Vitamin D eher unterversorgt sind.

Mediziner raten dazu, viel Fisch wie Hering, Aal und Lachs zu essen. Auch Eier, Steinpilze und Champignons sind gute Vitamin D-Lieferanten. Ebenso enthält Milch Vitamin D. Vitamin D ist übrigens hitzestabil bis etwa 180 Grad Celsius, weshalb kein Grund zur Sorge besteht, wenn der Fisch zum Beispiel gebraten wird. Da Vitamin D fettlöslich ist, sollte bei der Zubereitung von Pilzen immer etwas Öl hinzugefügt werden.

Darüber hinaus ist es wichtig, ausreichend Sonnenlicht zu tanken. Ärzte raten dazu, vor allem im Winter am besten täglich in der Mittagssonne spazieren zu gehen. Dabei muss man keinen Bikini tragen – es genügt schon die Strahlung, die Gesicht und Hände erreicht.

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