Optimismus – Eine optimistische Lebenseinstellung schützt vor einem Burnout

Ein bisschen mehr Optimismus! Optimisten haben es gut. Sie gehen mit einer positiven Lebenseinstellung an ihren Alltag heran und vieles scheint ihnen leicht zu fallen. Andere, die die Welt eher pessimistisch-vorsichtig betrachten, können da nur neidvoll zuschauen und sich fragen, warum ihr Leben so viel schwieriger ist. Dabei hängen viele Erfolge im Leben tatsächlich von der persönlichen Haltung ab, denn wer sich dauerhaft vom Pech verfolgt fühlt, rechnet immer mit dem Schlimmsten, ist unmotiviert und passiv. Er gibt sich also gar nicht erst die Chance, sich vom Gegenteil zu überzeugen. Doch zum Glück kann man auch Optimismus trainieren! 😉

Was ist Optimismus?

Optimismus

Optimismus (vom lateinischen „optimum“, „das Beste“) bezeichnet die positive Lebenseinstellung  eines Menschen. Optimisten glauben daran, dass sie die Kontrolle über ihr Leben haben und in der Lage sind, auch negative Ereignisse zu einem guten Ende zu bringen. Sie glauben an ihre eigenen Fähigkeiten und sehen unangenehme Erlebnisse lediglich als vorübergehende Zustände an.

Von Pessimisten (vom lateinischen „pessimum“, „das Schlechteste“) unterscheiden sich Optimisten darin, dass sie gegensätzliche Erklärungen für die Ereignisse in ihrem Leben finden. Der us-amerikanische Psychologe Martin Seligmann hat hierfür drei Kategorien aufgestellt, in denen die unterschiedlichen Lebenseinstellungen von Optimisten und Pessimisten besonders deutlich werden:



Dauerhaftigkeit, Geltungsbereich und Personalisierung

1. Dauerhaftigkeit: Optimisten betrachten unangenehme Zustände als zeitweilig und angenehme Zustände als dauerhaft. Sie denken z.B. „Ich bin im Moment erschöpft“, während für den Pessimisten bereits „Ich bin total am Ende“ gilt.

2. Geltungsbereich: Optimisten sehen negative Erlebnisse als spezifische Ereignisse, z. B. „Ich komme mit meinem neuen Kollegen nicht gut aus“, während Pessimisten solche Fehlschläge sehr schnell generalisieren, z. B. „Ich komme mit anderen Menschen nicht zurecht“.

3. Personalisierung: Außerdem schreiben sich Pessimisten die Schuld für ihre unangenehmen Lebensumstände häufig selbst zu, z. B. „Ich bin ein Versager“, anstatt „Diese Aufgabe hätte ich besser lösen können“. Bei Erfolgen hingegen schmälern Pessimisten ihre eigene Leistung mit dem Gedanken „Das war ein Glückstreffer“, während Optimisten sich ihre Erfolge selbst zuschreiben, „Meine Arbeit hat sich ausgezahlt“.

Weniger Stress, mehr Gelassenheit
Grübeln ist ungesund. Dass Menschen mit einer positiven Lebenseinstellung seltener krank sind, sich schneller erholen und länger leben, ist der Medizin schon lange bekannt. Vor allem aber macht das Leben mit weniger Sorgen einfach mehr Spaß. Eine optimistische Grundeinstellung schützt daher auch besonders effektiv vor einem Burnout.

Tipp: Hier finden Sie Tipps für das tägliche Optimismus-Training

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