Was ist Stress?

Stress rettet Leben. Zumindest galt dies in der Frühgeschichte der Menschheit, als wir noch gegen wilde Tiere kämpfen mussten. Heute setzen uns schon Situationen unter Stress, die eigentlich nicht lebensbedrohlich sind.

Was ist Stress?

Was ist Stress?

Beenden Sie den Stress! Sie haben es in der Hand! – Fotolia © tashatuvango

Was sind Stressoren?

Ein heftiger Streit, der drohende Verlust des Arbeitsplatzes oder tagelanger Baulärm in der Wohnung über uns können uns reichlich zusetzen. Solche Stress auslösenden Faktoren werden Stressoren genannt. Stressoren lassen sich in verschiedene Gruppen einteilen. Dazu zählen bespielsweise Grundbedürfnisse: Schlaf, Essen und Trinken, etc., psychische oder physische Stressoren: Krankheit, Ängste, Perfektionismus, etc., psychosoziale Stressoren: Streit, Arbeitslosigkeit, Ehescheidung, etc. oder auch äußere Reize: Lärm, Licht, Kälte, etc.

Wie reagiert ein Mensch auf Stress?

Einige Stressoren sind für fast jeden Menschen sehr belastend. Dazu zählen beispielsweise Todesfälle naher Angehöriger oder eine eigene schwerwiegende Krankheit. Im Alltag sind es hingegen meist kleine Faktoren, wie Stau auf dem Arbeitsweg oder ein Streit mit dem Partner, die uns in stressige Situationen bringen. Während die grundlegenden körperlichen Abläufe bei allen Menschen ähnlich sind, fallen die individuellen psychischen Reaktionen auf Stress jedoch meist sehr unterschiedlich aus.

Physische Reaktionen

Der menschliche Körper stellt sich unter Stress darauf ein, vor einer Gefahrensituation zu fliehen oder um sein Leben zu kämpfen. Daher schüttet er die Hormone Cortisol, Noradrenalin und Adrenalin aus, die alle nicht lebenswichtigen Körperfunktionen kurzfristig bremsen. Herzschlag und Atmung beschleunigen sich hingegen. Der Körper wird besser mit Sauerstoff versorgt und Gehirn und Muskeln erhalten zusätzliche Energie in Form von Zucker. Stress erhöht somit die Leistungsfähigkeit des Körpers.

Psychische Reaktionen und psychosomatische Beschwerden

Anhaltender Stress führt jedoch zu einem baldigen Mangel an Erholung, da der Körper in ständiger Alarmbereitschaft verbleibt. Es kann zu körperlichem Unbehagen, wie Herzrasen oder Übelkeit kommen. Einige Menschen reagieren aggressiv und gereizt. Andere leiden unter Schlafstörungen oder weiteren psychischen Problemen, wie zunehmenden Ängsten. Wird die Stressreaktion des Körpers nicht bald reduziert, droht ein Burn-Out-Syndrom. Selbst Kinder zeigen schon deutliche Belastungserscheinungen bei anhaltendem Stress. Diese reichen von Alpträumen und Schlafstörungen über , starkes Klammern und Ängste, z. B. vor der Dunkelheit, bis hin zu Schulproblemen oder heftiger Rebellion gegen das Umfeld.

Was hilft gegen Stress?




Auch in ihrem Umgang mit Stress sind alle Menschen individuell verschieden. Die effektivste Methode, Stress abzubauen, ist aber tatsächlich Sport. Und das hat einen einfachen Grund. Die Stressreaktion bereitet unseren Körper auf erhöhte Leistungen vor. Da aber Flucht oder Kampf in der Regel heutzutage nicht mehr vorkommen, kann regelmäßige sportliche Aktivität den Anteil der Stresshormone nachhaltig reduzieren.

Tipp: Es gibt viele Möglichkeiten sich von Stress zu befreien! Zum Beispiel mit Hilfe eines Coaching

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