Wie man Überlastung vermeidet

Burnout ist in aller Munde. Doch bis aus ein bisschen Stress ein psychisches Problem wird, gibt es einiges, was Arbeitnehmer tun können. Chefs sind häufig blind für die tägliche Überforderung. Sprechen Sie Ihren Vorgesetzten deshalb direkt darauf an. Bringt der Arbeitgeber kein Verständnis auf, sollten Sie ernsthaft über einen möglichen Wechsel des Arbeitsplatzes nachdenken. Wichtig dabei ist, sich mit der Option des Jobwechsels tatsächlich zu beschäftigen – also beispielsweise wirklich einfach mal eine Bewerbung abzuschicken, anstatt nur gedanklich damit zu spielen. Auch wenn Ihnen der andere Job auf den ersten Blick nicht als sinnvoller nächster Schritt auf der Karriereleiter erscheint: Jede positive Rückmeldung oder ein auch nettes Bewerbungsgespräch versichern Ihnen ihren Marktwert.

Doch nicht nur im Job sollten Burnout-Gefährdete die Segel auf Veränderung setzen. Oft gestaltet sich ihr Privatleben genauso belastend wie die Arbeit, da sie versuchen, in Beziehungen und Freundschaften perfekt zu funktionieren. Trennen Sie sich von Menschen, bei denen Sie merken, dass Ihnen die Freundschaft zu viel Energie kostet. Wahre Freunde werden Sie auch dann mögen, wenn Sie mal aus dem Rahmen fallen.

Menschen mit Burnout-Symptomatik fällt es schwer, sich einfach mal zurückzulehnen und nichts zu tun. Sie bekommen Schuldgefühle und leiden unter dem inneren Drang, sich „sinnvoll“ zu betätigen. Daher sollten Sie bewusst „sinnlose“ Beschäftigungen einplanen – lesen, ein heißes Bad nehmen, ziellos spazieren gehen, im Garten werkeln oder sich etwas Leckeres zu essen kochen. Besonders Bewegung an der frischen Luft tut gut, wenn Sie bereits unter leichten depressiven Verstimmungen leiden.

In diesem Zusammenhang kann auch regelmäßiger Sport ein toller Ausgleich sein. Hier laufen viele Leistungsmenschen allerdings Gefahr, es zu übertreiben und sich zu etwas zu zwingen. Sport sollte immer Entspannung und Ruhe in Ihr Leben bringen.

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